Knud Grell und seine Mitarbeiter wissen jetzt, wie turbulent, lustig und aufwendig ein Filmdreh ist. Mitte Juni hat top agrar den Junglandwirt im Arbeitsalltag und nach Feierabend mit der Kamera begleitet.

Zwei Tage, zwei Leute, eine Kamera: Christian Brinkrolf, Video-Redakteur von top agrar, hat Knud besucht. Er folgte dem Landwirt auf Schritt und Tritt: in den Melkstand, durch den Abkalbestall, zum Silo, aufs Feld und bis zum Grillen am Abend. Doch klar, ein Familienbetrieb ist keine „One-Man-Show“! Eltern, Geschwister, Mitarbeiter, Freunde – alle durften dabei sein und zusammen mit Knud erfahren, wie viel Geduld und Feingespür es braucht, um zu filmen.

Die besten Szenen: „Hey, nicht in die Kamera gucken, Knud, nur aufs Getreide!“, oder: „Nee, jetzt haben die Kühe nicht mitgemacht, nochmal!“, oder auch: „Schnell, schnell, da ist die Sonne wieder. Legt das Fleisch zurück auf den Grill! Ja, zum dritten Mal … schnell!“

Menschen und Tiere, alle haben geduldig, gespannt oder amüsiert mitgemacht. Filmen ist verwunderlich, kostet Zeit, Geduld und Nerven. Zwei Tage Dreh für drei Minuten Film. Doch das Ergebnis kann sich sehen lassen, denn: Bewegte Bilder bewegen.